Ich beobachte immer wieder – privat und auch im Business – wie eine geplante oder schon umgesetzte Veränderung entweder nur kurzen Bestand hat oder gar nicht etabliert wird. Obwohl sie von allen Beteiligten als sinnvoll erachtet wird. Und sogar, wenn hier schon fortschrittlich mit dem „Fühlen der zukünftigen Realität“ gearbeitet wird.

Häufig ist der Grund, dass viele nebenher bestehende Muster gleichbleiben – und diese führen dann dazu, dass unser komplettes System wieder auf „alt“ – auf die gewohnte Vergangenheit schaltet! Es hängen noch zu viele Trigger, zu viele gewohnte Emotionen dahinter, und unser Körper möchte mehr davon!

Es ist nicht zu unterschätzen, wie stark der Drang unseres Körpers ist, gewohnte Emotionen zu fühlen… und jede Veränderung führt erst mal ins Unbekannte, ins Ungewohnte. Das mag er nicht und interpretiert es als „Falsch“.

Es bedarf etwas Übung, das Gefühl für den richtigen Weg, bzw. unsere neu gefühlte Zukunft vom Gefühl für das Bekannte zu unterscheiden… und den Körper zu disziplinieren, dem auch zu folgen.

Eine gute Möglichkeit ist es, zusätzlich auch bestehende gewohnte Abläufe zu verändern, damit auch unserem Körper klar wird, dass hier eine größere Veränderung stattfindet. Da eignen sich besonders Routinen sehr gut, die wir häufig unbewusst ausführen (und die uns somit ebenso unbewusst in alte Emotionen zurückwerfen) – anders zur Arbeit fahren, die Anfangszeit ändern, Tee statt Kaffee, um einige einfache Dinge zu nennen. Zusammen mit der geplanten Veränderung bilden diese dann mehr und stärkere neue neuronale Netzwerke, unser Körper erzeugt neue Emotionen und diese sind in gewisser Weise gekoppelt… erhalten sich also gegenseitig selbst.

Dann klappt es auch mit den Manifestationen unserer Zukunft aus dem „Raum aller Möglichkeiten“ (dazu bald mehr)!

Herzliche Grüße

Boris Schickedanz